Tina Panian ist von Anfang an bei „Stille schenken“ dabei und hat uns nach ein paar Wochen dieses, wie wir finden, wunderbare Testimonial geschickt, das wir euch hier weiterleiten möchten:
„Mein Raum für Stille ist eigentlich schon lange kein Luxus mehr,
sondern eine Notwendigkeit, meine eigene Wahrheit, meinen Weg und die Bedürfnisse meiner Seele zu spüren, zu hören, wahrzunehmen, zu erkennen. Danach richte ich mein ganzes Leben aus. Den Dingen und Situationen, die jeden Tag auftauchen, kann ich dadurch viel leichter und stärker begegnen. Der Rückzug zu mir selbst begleitet mich wie ein Kompass. Die Tage werden dadurch voller und durchströmt von einer Freude und Lebenskraft, die nicht aus meiner persönlichen Befindlichkeit herauskommen, sondern ich fühle mich direkt von Gott gespeist.
Wir Menschen lassen uns so leicht
durch Gedanken und Emotionen beeinflussen, dass wir nicht mehr wissen, wer wir sind und was unser Weg ist, und das verleitet uns manchmal zu Handlungen, die uns selbst und andere herunterziehen können. In die Stille zu gehen hilft uns, uns nicht so leicht von Gedanken, Emotionen, anderen Menschen oder Situationen herunterziehen zu lassen. Stille und dadurch der Kontakt zu uns, zu Gott, zieht uns immer hinauf. Es hebt unsere Schwingungen und dadurch können wir alles viel besser einordnen, bewerten und uns nach dem Guten und Schönen in uns und im Leben ausrichten.
Es ist, wie wenn man auf einen Berg steigt
und plötzlich hat man einen viel besseren Überblick, unser Horizont erweitert sich. Wenn wir in Gedanken und Emotionen gefangen sind, können wir das nicht. Für mich führt dieser Weg über Stille, über Kontemplation – erst so erkennen wir, wer wir wirklich sind: Kinder Gottes, Ebenbild Gottes, die die Möglichkeit haben, zu erschaffen – nicht unbewusst, wie wir es zur Zeit noch tun, sondern bewusst – ausgerichtet auf das Schöne und Gute, für uns und für andere.
Wenn es anfangs schwer gelingt,
in die Stille zu gehen, dann atme ich einfach tief ein und aus, ich beobachte meine Gedanken und Emotionen, ohne sie zu verurteilen. Wenn man hier durchhält und sich eine regelmäßige Oase schafft, dann wird es mit der Zeit immer leichter, in die Stille zu kommen und man wird belohnt mit Inspirationen, Bildern, Eingaben, mit einem Gefühl der stillen Freude, die unabhängig davon entstehen, was im Außen geschieht, ob der Tag Gutes, Spaß oder Herausforderndes oder „Schlechtes“ bringt und egal welches Wetter es gerade haben mag.
Ja sogar unabhängig davon, ob ein Virus sich ausgebreitet hat
oder nicht oder was die Medien zeigen. Wir Menschen müssen lernen, uns eigenverantwortlich auf die Suche nach Gott zu machen und nicht wie kleine Kinder uns als Opfer der Umstände zu sehen und andere für unser Glück oder Unglück verantwortlich zu machen. Jeder Mensch wird früher oder später diesen Weg einschlagen müssen. Und das tun wir für uns selbst, für unsere Mitmenschen, für unsere Erde.
Wenn wir glauben,
dass unsere Gedanken und Emotionen keinen Einfluss auf andere und die Erde haben, dann leben wir unbewusst. Jeder schöne Gedanke, jede Bitte, jedes Gebet guten Willens hat eine große Auswirkung. Ich bin dankbar, dass ich das lernen darf, dass ich das erkannt habe, für mich gibt es keinen anderen Weg als den zu Gott – der Weg dorthin führt für mich über die Stille und über die Freude. Und das ist eine Entscheidung, jeden Tag wieder auf’s Neue.“

Mit herzlichen Grüßen,
euer Team von Stille schenken