Dem Alltag abgerungen

Newsletter Nummer 16, 27. April 2021

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Stille schenken!

Manchmal ist es besonders schwierig, dem Alltag eine Zeit der Stille abzuringen – wenn man mit Familie und Arbeit ein mehr als volles Tagesprogramm zu bewältigen hat. Umso schöner ist es dann, wenn es doch gelingt, sich für zumindest 10 Minuten zurückzuziehen, selbst zur Ruhe zu kommen und diese Zeit auch wieder anderen  schenken zu können.
In diesem Sinn möchten wir heute zwei berufstätige Mütter zu Wort kommen lassen. Beide sind Testimonials auf www.stilleschenken.com und haben uns nach wochenlangem Bemühen um tägliche 10 Minuten Stille ihre Erfahrungen erzählt.

Martina Pircher:
Keine Selbstverständlichkeit

„Ich liebe diese stille Zeit, wenn ich sie mir erst einmal genommen, gegönnt habe, möchte ich fast sagen. Denn dass sich diese Zeit auch wirklich ausgeht, das ist bei weitem nicht selbstverständlich.
Sie fällt für mich meist entweder auf den frühen Morgen oder auf den späten Abend. Die Versuchung ist immer groß, doch vorher noch irgendetwas anderes zu erledigen…

Zeit ohne Input

Und dann ist es am Morgen schnell zu spät, weil unser Sohn aufwacht und ich somit bereits in Anspruch genommen bin. Am Abend bedeutet es für mich oft, dass ich auf ein Kapitel in dem Buch, das ich gerade lese, verzichte, zugunsten dieser wirklich stillen Zeit ohne Input. Dafür gibt es diesen Moment, in dem ich spüren kann, was sich in meinem Herzen tut, was Gott mir sagt, was ich ihm sagen möchte; Zeit, an die Menschen zu denken, denen ich mein Gebet versprochen habe. Und das hilft mir, mich nicht nur von einem Tag zum anderen treiben zu lassen.“

Theresia Stonig:
„Durch die Aktion Stille schenken

bin ich aufmerksamer geworden, ich nehme die unterschiedlichsten Geräusche am Tag wahr, meistens ist es nicht still um mich herum – das Leben im Familienalltag, am Arbeitsplatz und unterwegs ist selten leise. Umso wertvoller ist die Zeit am Abend, wenn es im Haus still geworden ist. Kein lautes Radio beim Nachbarn, kein Hundegebell, keine Autos, niemand, der etwas will von mir.

Absolute Ruhe

Die Dunkelheit lässt mich intensiver die Stille hören. Darum ist meine Zeit des Stille-Schenkens zum Ritual vor dem Einschlafen geworden.
Hinhören in das Nichts, Hineinhören in mein Herz, Zurückschauen auf den Tag und die Menschen, denen ich begegnet bin. Danken, für alles was war, und bitten um den Segen für alle, die ihn momentan besonders brauchen. Das lässt mich den Tag gut und dankbar abschließen.“

Was sind denn EURE Erfahrungen mit und in der Stille?

Was hilft euch in die Stille zu kommen, was erlebt ihr dabei, was bedeutet „Stille SCHENKEN“ für euch? Wirkt es sich auf euren Alltag aus? Habt ihr schon anderen Menschen davon erzählt?

Wir sind sehr neugierig auf eure Erfahrungen und würden uns riesig freuen, wenn ihr sie mit uns teilt, und wir sie auch anderen TeilnehmerInnen von „Stille schenken“ im Newsletter zukommen lassen könnten. Bitte schreibt uns sehr, sehr gerne an [email protected] Wir freuen uns über jede Nachricht!

Mit herzlichen Grüßen,
euer Team von Stille schenken